Zum Inhalt springen
Home » Moderna plant 1,5 Milliarden Dollar Einsparungen und streicht 10 Prozent der Belegschaft

Moderna plant 1,5 Milliarden Dollar Einsparungen und streicht 10 Prozent der Belegschaft

Der US-Biotechnologiekonzern Moderna hat ein umfassendes Sparprogramm angekündigt, das Einsparungen von 1,5 Milliarden Dollar bis 2026 umfassen soll. Im Rahmen dieser Maßnahmen plant das Unternehmen, etwa zehn Prozent seiner Belegschaft abzubauen. Die Entscheidung folgt auf eine gesenkte Umsatzprognose für 2025 von 1,5 bis 2,5 Milliarden Dollar, verglichen mit einer früheren Schätzung von 2,5 bis 3,5 Milliarden Dollar, bedingt durch rückläufige Verkäufe des COVID-19-Impfstoffs Spikevax und eine schwache Nachfrage nach dem RSV-Impfstoff.

Die Kostensenkungen beinhalten eine Reduzierung der Ausgaben für Forschung und Entwicklung um 20 Prozent auf 16 Milliarden Dollar für 2025 bis 2028. Zudem sollen bestimmte Medikamentenentwicklungen eingestellt oder pausiert werden. Moderna setzt weiterhin auf seine mRNA-Technologie und strebt bis 2027 bis zu zehn neue Produktzulassungen an, darunter ein Kombinationsimpfstoff gegen COVID-19 und Grippe. Die Aktie des Unternehmens fiel nach der Ankündigung des Sparprogramms und der Prognosesenkung an der NASDAQ um bis zu 25 Prozent.

Das Unternehmen verfügt über liquide Mittel von etwa 9,5 Milliarden Dollar, erwartet jedoch, dass diese bis Ende 2025 auf rund 6 Milliarden Dollar sinken. Die operative Gewinnschwelle wird nun erst für 2028 prognostiziert, zwei Jahre später als ursprünglich geplant. Die Maßnahmen sollen Modernas finanzielle Stabilität sichern und die Weiterentwicklung der mRNA-Pipeline unterstützen, während es mit sinkenden Impfquoten und zunehmendem Wettbewerb konfrontiert ist.