Der International Science Council (ISC) setzt mit seinem neuen „Asia-Pacific Academic Mentoring Program“ ein starkes Zeichen für die Förderung von Nachwuchswissenschaftlern in einkommensschwachen Ländern der Region. Das Programm, das im September 2024 erstmals an den Start ging, verbindet junge Forscher mit erfahrenen Mentoren, um deren Karrierewege zu stärken und sie zu zukünftigen Führungskräften in der Wissenschaft zu entwickeln.
Das Ziel der Initiative ist es, den wissenschaftlichen Nachwuchs in einer Region mit großen sozioökonomischen Unterschieden gezielt zu unterstützen. Durch die Vermittlung von Fachwissen und internationalen Netzwerken sollen junge Talente befähigt werden, innovative Lösungen für globale Herausforderungen wie Klimawandel oder Gesundheitskrisen zu erarbeiten. „Wir investieren in die nächste Generation, um die wissenschaftliche Kapazität dort zu stärken, wo sie am meisten gebraucht wird“, erklärte ein Sprecher des ISC.
Die erste Runde des Programms wurde positiv aufgenommen, und die Planungen für eine zweite Phase laufen bereits. Teilnehmer loben besonders den praxisnahen Austausch mit ihren Mentoren, die oft aus renommierten Institutionen stammen. Der ISC betont, dass die Initiative auch ein Beitrag zur UN-Dekade der Wissenschaften für nachhaltige Entwicklung sei, die seit 2024 läuft.
Experten sehen in dem Programm einen wichtigen Schritt zur Schließung der wissenschaftlichen Kluft zwischen reichen und ärmeren Nationen. Details zur nächsten Bewerbungsrunde sollen in Kürze auf der Website des ISC veröffentlicht werden. Interessierte finden weitere Informationen unter council.science.
