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Sartorius: Ein Motor der Life-Science-Zukunft

Göttingen, 22. März 2025 – Die Sartorius AG, ein traditionsreiches Unternehmen aus Göttingen, prägt seit über 150 Jahren die Welt der Wissenschaft und Biotechnologie. Gegründet 1870 von Florenz Sartorius als Werkstatt für Präzisionswaagen, hat sich das Unternehmen zu einem globalen Vorreiter für Labor- und Prozesstechnologien entwickelt. Heute unterstützt Sartorius Forscher und Pharmaunternehmen dabei, neue Medikamente schneller und effizienter auf den Markt zu bringen.

Vom Waagenbauer zum Biotechnologieexperten

Angefangen hat alles mit mechanischen Waagen, die in Labors weltweit gefragt waren. Doch Sartorius blieb nicht stehen: Mit der Zeit erweiterte das Unternehmen sein Angebot und spezialisierte sich auf die Biopharmaindustrie. Heute teilt sich Sartorius in zwei große Bereiche: „Bioprocess Solutions“ und „Lab Products & Services“. Während der Bioprozess-Bereich Lösungen wie Filter, Bioreaktoren und sterile Behälter für die Herstellung von Impfstoffen und Medikamenten liefert, bietet die Laborsparte Werkzeuge wie Pipetten, Wasseraufbereitungssysteme und hochpräzise Waagen.

Ein Beispiel für ihre innovativen Produkte ist der „Ambr® 250“ – ein kleines, automatisiertes Bioreaktor-System, das Forschern hilft, Zellkulturen in kürzester Zeit zu optimieren. Oder die „Sartopore®“-Filter, die in der Herstellung von Biologika für saubere und sichere Prozesse sorgen. Solche Technologien machen Sartorius unverzichtbar für die moderne Medizin.

Global und nachhaltig unterwegs

Mit über 60 Standorten weltweit und mehr als 13.000 Mitarbeitern ist Sartorius ein echter Global Player. Von Europa über Nordamerika bis Asien – das Unternehmen beliefert Kunden in der Biotech-, Pharma- und Lebensmittelindustrie. Dabei setzt Sartorius auch auf Nachhaltigkeit: Ein Ziel ist es, bis 2045 klimaneutral zu werden. Dazu gehören Maßnahmen wie der Einsatz energieeffizienter Technologien und die Reduktion von Verpackungsmüll.

Forschung im Fokus

Sartorius treibt nicht nur die Produktion voran, sondern auch die Forschung selbst. Mit Lösungen wie dem „IncuCyte®“-System, das Zellen live unter dem Mikroskop analysiert, verkürzt das Unternehmen die Zeit von der Idee bis zum fertigen Medikament. Gerade in Zeiten, in denen Krankheiten wie Krebs oder Alzheimer noch unheilbar sind, ist dieser Beitrag enorm wertvoll.

Blick nach vorn

Die Sartorius AG wächst weiter: 2024 verzeichnete sie einen Umsatz von rund 3,4 Milliarden Euro – Tendenz steigend. Neue Produktionsstätten und Partnerschaften, etwa mit Universitäten oder Start-ups, sollen das Wachstum sichern. Für die Zukunft plant Sartorius, noch stärker in digitale Lösungen und Künstliche Intelligenz zu investieren, um Prozesse in Labors und Fabriken smarter zu machen.

Sartorius zeigt, wie ein Unternehmen mit Wurzeln im 19. Jahrhundert die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts meistert. Es bleibt ein Schlüsselakteur für bessere Gesundheit – weltweit.


Von unserem Wissenschaftskorrespondenten