Eine aktuelle Studie von Deloitte aus dem Sommer 2024 zeigt, dass künstliche Intelligenz (KI) und generative KI die Medizintechnik-Branche grundlegend verändern[1]. Die Untersuchung unter 85 Führungskräften offenbart beeindruckendes Potenzial.
Konkrete Erfolge bereits sichtbar
42% der befragten Unternehmen verzeichnen bereits Vorteile in der Produktentwicklung, während 35% Verbesserungen im IT- und Cybersecurity-Bereich melden[1]. Besonders hervorzuheben sind:
– Siemens Healthineers konnte durch KI-gestütztes digitales Asset-Management etwa 3,5 Millionen Euro einsparen[1]
– Meticuly nutzt KI für maßgeschneiderte medizinische Implantate mit Lieferzeiten von nur 2-7 Tagen[1]
– Johnson & Johnson setzt KI erfolgreich im Personalwesen ein[1]
Enormes Einsparpotenzial
Die Studie prognostiziert für die nächsten zwei bis drei Jahre Kosteneinsparungen zwischen 6% und 12% des Gesamtumsatzes[1]. Für große Medizintechnik-Unternehmen mit 20-26 Milliarden Dollar Umsatz bedeutet dies Einsparungen von 1,2 bis 3,2 Milliarden Dollar[1].
Strategische Umsetzung entscheidend
Für den Erfolg ist ein ganzheitlicher Ansatz notwendig. Deloitte empfiehlt eine „String-of-Pearls“-Strategie, bei der verschiedene KI-Anwendungen mit anderen Technologien verknüpft werden[1]. Zentrale Erfolgsfaktoren sind:
– Etablierung eines KI-Kompetenzzentrums
– Entwicklung messbarer KI-Ziele
– Fokus auf verantwortungsvolle KI-Nutzung
– Kontinuierliche Mitarbeiterschulung
Die Medizintechnik-Branche steht an einem Wendepunkt. Unternehmen, die KI jetzt strategisch implementieren, können sich entscheidende Wettbewerbsvorteile sichern[1].
Quellen:
[1] us-lshc-ai-readiness-assessment-in-medtech.pdf https://ppl-ai-file-upload.s3.amazonaws.com/web/direct-files/21436693/47165f28-80c4-4f06-88c2-83171d205898/us-lshc-ai-readiness-assessment-in-medtech.pdf
