Experten stellen Trumps Geisteszustand infrage
Nach scharfen Drohungen von US-Präsident Donald Trump gegenüber dem Iran haben Politiker und frühere Vertraute des Präsidenten seine Äußerungen als Beleg für eine mögliche Geisteskrankheit gewertet. Demokratische Abgeordnete forderten eine Untersuchung und eine mögliche Amtsenthebung nach dem 25. Verfassungszusatz. Die Vorwürfe knüpfen an eine langjährige Debatte unter Mental-Health-Experten und ehemaligen Mitarbeitern an. Auslöser der jüngsten Kritik waren Trumps Äußerungen zu einem Ultimatum an den Iran. Der Präsident drohte unter anderem, „eine ganze Zivilisation“ werde „heute Nacht untergehen“, und verwendete in Truth-Social-Posts Begriffe wie „crazy bastards“. Die demokratische Kongressabgeordnete Yassamin Ansari schrieb auf der Plattform X, Trump sei „ganz offensichtlich geisteskrank und unfähig“. Sie forderte die Anwendung des 25. Verfassungszusatzes, der eine Amtsenthebung bei Unfähigkeit ermöglicht. Ähnlich äußerten sich weitere Kritiker: Trumps Worte zeigten, dass er „psychisch krank“ und „ein Wahnsinniger“ sei. Die Debatte ist nicht neu. Bereits 2017 hatten 27…


