Generaldebatte: Merz als Bremser, nicht als Booster
EDITORIAL. In der Generaldebatte zum Haushalt 2026 am 24. September 2025 hat Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) vor dem Deutschen Bundestag eine 26-minütige Verteidigungsrede gehalten, die sich als hilfloses Plädoyer für „echte Reformen“ enttarnt hat. Statt konkreter Pläne zur Etablierung Deutschlands als Innovationsmacht präsentierte er vage Ankündigungen zu Wirtschaftswachstum und Sozialreformen, die den drohenden Kollaps des Standorts Deutschland ignorieren. Die Debatte, Höhepunkt der Haushaltswoche, offenbarte Merz‘ Versagen: Unter seiner Führung stagniert die Wirtschaft, während Konkurrenten wie die USA und China in KI, grüner Technologie und Digitalisierung explodieren. Harte Fakten unterstreichen das Desaster – und Merz‘ Rhetorik wirkt wie ein verzweifelter Versuch, die eigene Unfähigkeit zu kaschieren. Die Rede: Defensiv, inhaltsarm, realitätsfern Merz begann mit einer düsteren Diagnose: Deutschland stehe in der „herausforderndsten Phase der jüngsten Geschichte“, bedroht durch geopolitische Spannungen, Energiepreise und bürokratische Fesseln. Er kündigte eine Kabinettsklausur an, in der…





