Zum Inhalt springen

Einfluss von Deuterium auf Krebs-Genexpression bestätigt

Eine in der Fachzeitschrift International Journal of Molecular Sciences veröffentlichte Studie hat erstmals umfassend gezeigt, dass die Konzentration des Wasserstoff-Isotops Deuterium die Genexpression in Lungenadenokarzinom-Zellen signifikant beeinflusst. Das ungarische Unternehmen HYD LLC for Cancer Research and Drug Development wertet die Ergebnisse als Bestätigung seiner seit über 30 Jahren vertretenen These, dass Deuterium-depletiertes Wasser (DDW) als unterstützende Maßnahme bei Krebstherapien wirken kann. Die Untersuchung analysierte die Aktivität von 87 Genen in menschlichen Lungenkrebszellen unter verschiedenen Deuterium-Konzentrationen (40 ppm bis 300 ppm). Bei niedrigen Deuterium-Werten (wie in DDW) wurden Gene unterdrückt, die mit Zellproliferation, Überlebensmechanismen und Medikamentenresistenz assoziiert sind – darunter MYCN, ETS2 und ABCB1. Bei höheren Deuterium-Konzentrationen (deuteriertes Wasser) stieg die Expression onkogener und überlebensfördernder Signalwege wie EGFR, CTNNB1, STAT3 und CD44 an. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Deuterium als epigenetischer Regulator wirkt und Schwellenwerte für die Aktivierung von Zellteilung…