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Neuartiges Lasertherapiegerät liefert vielversprechende Ergebnisse in einer klinischen Studie zu Prostatakrebs

Da die Behandlung der gesamten Prostata bei Prostatakrebs-Patienten zu langfristigen Nebenwirkungen führen kann, wächst das Interesse an minimalinvasiven, fokalen Behandlungsoptionen. Eine in BJU International veröffentlichte klinische Studie lieferte vielversprechende Ergebnisse für eine solche fokale Therapie, die den Krebs direkt angreift und das restliche gesunde Prostatagewebe schont.

Die ProFocal Laser Therapy for Prostate Tissue Ablation (PFLT-PC)-Studie ist die erste Zulassungsstudie von ProFocal®, einem neuartigen, gekühlten Laser-Fokustherapiegerät zur Behandlung von Prostatakrebs.

In der Studie mit 100 Teilnehmern wiesen 84 % der Patienten bei der Biopsie drei Monate nach der Behandlung keinen klinisch signifikanten Prostatakrebs auf. Die Behandlung erzielte vergleichbare Ergebnisse hinsichtlich der Krebserkrankung wie andere fokale Therapieverfahren, jedoch mit einem verbesserten Sicherheitsprofil und einer geringeren Inkontinenzrate.

„Diese neue Technologie ist sehr vielversprechend und ermöglicht eine exzellente Krebskontrolle bei gleichzeitiger Erhaltung der Lebensqualität der Patienten“, so der korrespondierende Autor Dr. Jonathan Kam vom Nepean Hospital in Australien. „Die traditionelle radikale Prostatektomie und Strahlentherapie bei Prostatakrebs führen zu sehr hohen Raten an Inkontinenz und Erektionsstörungen. Mit dieser neuen Technologie können Patienten ihren Prostatakrebs mit einem sehr geringen Risiko für die Nebenwirkungen herkömmlicher Prostatakrebsbehandlungen behandeln lassen.“

URL nach Veröffentlichung: https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/bju.70150

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