San José – Anixa Biosciences hat vom United States Adopted Names (USAN) Council die Genehmigung für den nicht-proprietären Namen „liraltagene autoleucel“ (kurz: lira-cel) für seine neuartige CAR-T-Therapie gegen wiederkehrenden Eierstockkrebs erhalten. Dies folgt der bereits früher erteilten internationalen Namensgenehmigung durch das WHO-Expertenkomitee für Internationale Nicht-proprietäre Namen (INN). Der Name folgt dem für CAR-T-Zelltherapien üblichen Zweiwort-Schema, das Gen- und Zellkomponente beschreibt.
Die Namensvergabe ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur möglichen künftigen Kommerzialisierung. Liraltagene autoleucel (lira-cel) ist eine FSHR-vermittelte CAR-T-Technologie (Chimeric Endocrine Receptor-T, CER-T), die den Follikel-stimulierenden Hormonrezeptor (FSHR) angreift. FSHR wird ausschließlich auf normalen Ovarialzellen, Tumorvaskulatur und bestimmten Krebszellen exprimiert. Der bindende Bereich basiert auf dem natürlichen Liganden FSH statt auf einem Antikörperfragment.
Die Therapie wird derzeit in einer ersten klinischen Phase-I-Studie (NCT05316129) am Moffitt Cancer Center bei erwachsenen Frauen mit rezidivierendem Eierstockkrebs nach mindestens zwei Vortherapien geprüft. Ziel ist die Bewertung der Sicherheit, die Ermittlung der maximal verträglichen Dosis und die Beobachtung der klinischen Aktivität.
Anixa Biosciences konzentriert sich auf die Behandlung und Prävention von Krebs. Neben der Eierstockkrebs-Immuntherapie in Kooperation mit Moffitt umfasst das Portfolio Impfstoffprogramme gegen Brust- und Eierstockkrebs sowie weitere Krebsarten in Zusammenarbeit mit der Cleveland Clinic. Die Technologien zielen auf „pensionierte“ Proteine ab, die in bestimmten Krebsformen exprimiert werden.
