QIAGEN und Lilly kooperieren bei der Entwicklung eines QIAstat-Dx IVD-Panels zur Identifizierung von Patienten mit erhöhtem Risiko für Alzheimererkrankungen.
QIAGEN entwickelt erstes QIAstat-Dx IVD-Panel für neurodegenerative Anwendungen // Neues QIAstat-Dx-Panel identifiziert APOE-Genotypen, die als einer von vielen Faktoren eine Rolle bei der Einschätzung des Risikos einer Alzheimererkrankung spielen können // Kooperation sieht Markteinführung des ersten kommerziell erhältlichen IVD-Kits für die APOE-Genotypisierung vor.
QIAGEN (NYSE: QGEN; Frankfurt Prime Standard: QIA) hat heute eine Kooperation mit Eli Lilly and Company zur Unterstützung bei der Entwicklung eines in-vitro-diagnostischen Panels (IVD) für QIAGENs Multiplex-Testplattform QIAstat-Dx zum Nachweis von APOE?Genotypen bekannt gegeben. Diese können eine Rolle bei der Diagnose der Alzheimer-Krankheit spielen. Damit stellt die Zusammenarbeit einen bedeutenden Meilenstein dar: Das QIAstat-Dx-Panel wäre das erste kommerziell erhältliche IVD für die APOE-Genotypisierung.
Die Vereinbarung markiert zudem die erste öffentlich bekannt gegebene Kooperation für eine klinische Anwendung des QIAstat-Dx-Systems im Bereich neurodegenerativer Erkrankungen. Sie ergänzt zwei weitere Kooperationsprojekte mit anderen Unternehmen zur Diagnostikentwicklung für QIAstat-Dx. Das System ist für den Einsatz in Laboren konzipiert und verwendet kosteneffiziente Einwegkartuschen, die alle Reagenzien und die Probenaufbereitung integrieren. Mittels Multiplex?Echtzeit?PCR weist es zuverlässig genetische Varianten nach, Ergebnisse liegen nach rund einer Stunde vor. Mit insgesamt mehr als 4.000 weltweit platzierten Instrumenten hat QIAstat-Dx eine starke Präsenz bei der Untersuchung auf Infektionskrankheiten, die nun auch auf andere Krankheits- und Anwendungsbereiche ausgeweitet wird.
Das QIAstat-Dx IVD-Panel wird sämtliche APOE-Genotypen (APOE2, APOE3, APOE4) nachweisen, die eine Rolle bei der Diagnose von Patientinnen und Patienten mit Alzheimer, der häufigsten Ursache von Demenz, spielen können. Personen mit dem Genotyp APOE4 haben ein höheres Risiko, an Alzheimer zu erkranken, und dies wahrscheinlich in einem früheren Lebensalter als andere. Diejenigen, die zwei Kopien dieses Genotyps tragen (homozygot), werden dabei am ehesten klinische Symptome der Erkrankung entwickeln.

